Einbau der Standheizung

Einbau der Standheizung

Auswahl der Heizung

Die Auswahl war in unserem Fall schnell erledigt. Da wir nur eine kleine Gasflasche besitzen und auch keinen Platz für eine groß haben, fiel eine Gasheizung bei uns direkt aus der Auswahl. Blieben die Möglichkeiten über Strom oder eine Dieselstandheizung. Nach kurzem durchrechnen welche Kapazitäten an Batterieleistung ein Keramik-Heizlüfter, und damit verbunden der Wechselrichter, verbrauchen würden, war klar auch diese Option ist raus. (Wir besitzen trotzdem einen Keramik-Heizlüfter, für die kalten Nächte auf Campingplätzen, damit wir unsere Nachbarn nicht einstänkern.) Also blieb noch die Option Diesel Standheizung. Hier gibt es nun verschiedene Anbieter, die da wären Webasto, Eberspächer oder die Planar von Tigerexpert. Da wir über die Planar bisher aus unserem Bekanntenkreis nur gutes gehört haben, entschieden wir uns für eine Planar 2D mit Höhenkit und dem PU-27 OLED-Display, da dies deutlich besser funktionieren soll, als die Standardbedienelemente. Wir hatten unsere Heizung also gefunden, nun ging es an den Einbau.

Einbau der Planar 2D

Als erstes suchten wir einen geeigneten Standort für unsere Heizung. Die Wahl fiel auf den Hohlraum unterhalb unseres Podests unter dem Tisch. Nachdem der passende Platz gefunden war, schauten wir, wo wir das passende Loch für den Einbauflansch, wir nahmen den von Tigerexpert mit 83mm Höhe, hin machen können. Kurz ausgemessen, und dann war es auch schon so weit, Piet hatte ein weiteres Loch. Auch hier schliffen wir wieder die Kanten ab und versiegelten diese. Während dies trocknete kümmerten wir uns um die Dieselleitung. Wir haben uns entschieden zusätzlich den Webasto-Dieselentnehmer zu kaufen, da dieser von der Installation recht einfach ist, man sollte im Vorgang nur darauf achten, dass der Tank maximal halb voll ist. Mit dem mitgelieferten Bohrer bohrt man nun ein Loch in den Tankdeckel, anschließend nimmt man den Dieselentnehmer und längt ihn auf die richtige Länge ab. Wichtig hierbei ist es, dem Tank eine gewisse Reserve für den Motor zu lassen, wäre ja unpraktisch wenn die Heizung den Tank leer zieht wenn man in der Pampa steht. Nach dem kürzen des Entnehmers setzt man diesen ein und schraubt die Schraube so lange fest, bis der Kopf abbricht, nun sollte der Entnehmer bombenfest halten, ja sie muss abbrechen, das gehört so 😉

Als nächstes setzten wir dann den Einbauflansch in das Loch und verschraubten ihn, ganz wichtig hierbei war es, das Stromkabel für die Pumpe noch nach draußen zu legen, somit benötigt man keinen zusätzlichen Ausgang. Dann haben wir die Planar in den Einbauflansch eingesetzt und verschraubt. Nun folgt die „Fummelarbeit“, den Dieselschlauch vom Tank bis zur Pumpe und der Pumpe bis zur Planar zu verlegen. Fummelarbeit deshalb , weil man immer wieder den Schlauch in Schrumpfschläuche stecken muss und diese natürlich optimal sitzen sollten.

Als nächstes schließt man nun an die Planar von unterhalb des Fahrzeugs den Zu- und Abluftschlauch an. Diese sollte natürlich nicht direkt neben einander sitzen, dies wird in der Anleitung aber auch bestens erklärt.

Ist dies nun erledigt wird an der Planar noch der Strom angeschlossen und das OLED Display. Ein erster Test steht an, und siehe da, sie läuft NICHT!!

Die Fehlersuche beginnt. Nach 1-2 Stunden und vielem hin und her schreiben mit allen möglichen Leuten wurde der Fehler gefunden, die Planar war zu fest angeschraubt. Dadurch wurde der Lüfter blockiert, und die Planar schaltet ab. Lösung? Schrauben gelockert und schon lief die Planar einwandfrei an.

Anschließend haben wir noch die Warmluftverteilung durch 60mm Rohre angeschlossen und entsprechend in unser Podest eingearbeitet.

Mittlerweile sind auch die ersten Tests unserer Heizung erfolgt und wir müssen sagen, wir würden sie nicht mehr hergeben. Das einzige das wir noch ändern, ist ein zusätzlicher Schlauch nach hinten, damit die Wärme auch unters Bett gelangt und nicht von unterm Bett immer die Kälte hoch kommt.

Aber ansonsten sind wir mega glücklich mit unserer Wahl, und hatten den Einbau an einem Tag erledigt.

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