Rundreise Kroatien

Rundreise Kroatien

Dauer: 18 Tage
Kosten: 1.500€ inkl. Sprit
gefahrene Kilometer: ca. 2.900 km
sonstiges: jeweils 4 gelesene Bücher und keine Panne

Vorbereitung für die 3-wöchige Rundreise

Natürlich plant sich so eine 3-wöchige Kroatien Rundreise nicht von alleine, also haben wir uns vorher in unzähligen Foren und Reiseberichten informiert und uns für folgende Route entschieden (siehe Bilder).

Natürlich ist das nur eine Vorplanung und wir wissen alle, das es im Nachhinein meist anders kommt als man es geplant hatte. Wir hatten total viel Spaß bei der Planung und hoffen das wir bei der Reise genau soviel Spaß haben werden. Leider schafft man in 3 Wochen nicht alles deshalb werden wir den Süden ab Split auf eine weitere Rundreise verschieben. Aber verschoben ist ja nicht aufgehoben 🙂

Anreise über den Königssee - 25.05.18

Heute ging die langersehnte Kroatien Rundreise, als unsere nachgeholten Flitterwochen, los.

Um 17 Uhr waren alle Sachen gepackt und wir machten uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel dem Königssee. Unsere Fahrt führte nach München, kurzeitig durch Österreich zu unserem Ziel. Mit zwei Pausen sind wir um halb 11 an unserem Park4Night Parkplatz angekommen.

Ankunft Njivice - 26.05.18

Nach einer erholsamen Nacht mit Trompetenspiel geweckt ging es heute um 10 Uhr weiter in Richtung Kroatien. Zunächst holten wir uns bei dem ansäßigen Bäcker in Königsee super leckere Brötchen. Diese gönnten wir uns bei einem leckeren Frühstück mit fantastischer Aussicht. Nach zwei Pausen und einem kleinen Stau vor der slowenisch- kroatischen Grenze kamen wir um 15.30 Uhr am Kamp Njivice an. Nachdem wir uns einen Stellplatz ausgesucht hatten und Piet geparkt war, wollten wir zuerst einmal ins Meer springen (aber Sabrina war es heute noch zu kalt :P). Nach der Erfrischung wurde dann lecker gekocht. Den Abend haben wir bei einer Runde Mau Mau ausklingen lassen.

Kamp Njivice - 27.05.18

Erst einmal Ausschlafen…

Heute ist Erholung angesagt, also schnappten wir uns unsere Handtücher und genoßen die Zeit am Strand. Am Nachmittag beschlossen wir die erworbenen Schnorchel-Sets und die Apeman Action Kamera zu testen. Wir sind total begeistert was die Unterwasserwelt hier zu bieten hat. Wir verbrachten bestimmt 1,5 Stunden mit Schnorcheln und haben unzählige Unterwasservideos aufgenommen. Aber auch das Faulenzen macht hungrig. Also testeten wir den ebenfalls neu erworbenen Grill und die dafür gekauften Grillmatte. Zuvor hatten wir beim Grillen das Problem das alles zu schnell anbrannte. Mit den Grillmatten verteilt sich die Hitze viel besser und wir waren total begeistert von dem lecker schmeckenden Ergebnis. Am Abend haben wir uns den Sonnengang in der Bar am Strand angeschaut und ein paar wirklich tolle Bilder geschossen. Wir hoffen jedoch das wir noch tollere Sonnenuntergänge bei unserer Kroatien Rundreise sehen werden.

Wanderung nach Malinska - 28.05.18

Auch heute hat uns die Müllabfuhr wieder um 6.30 Uhr aus dem Bett geholt. Zum Glück konnten wir schnell wieder einschlafen…

Nach einem gemütlichen Frühstück stand heute eine Wanderung zu dem Ort Malinska an. Als wir um 10 Uhr losgingen war die Temperatur noch angenehm. Wir schlenderten gemütlich über die Uferpromenade von Njivice. Dann ging es ortsauswärts an der Küste entlang nach Malinska. Wir liefen den sogenannten Paradiesweg vorbei an einsamen türkis-blauen Buchten, kleinen Bootsanlegern und zum Glück einigen schattigen Waldpassagen. Wir beschlossen einen „kleinen Umweg“ am Kap Cuf entlang zu machen. Dies hat uns eine zusätzliche Stunde Zeit gekostet aber viele schöne Aussichten entschädigten hierfür. In Malinska angekommen waren wir überrascht, den der Ort war ziemlich vernachlässigt worden. Viele leerstehende Hotels kaum Touristen am Strand oder den Restaurants. Wir beschlossen etwas in einem der Restaurants zu essen und wurden nicht enttäuscht. Frisch gestärkt ging es an den Rückweg, welchen wir dieses Mal ohne den „Umweg“ über das Kap machten.

Kroatien ist ja für seine felsigen Strände bekannt und genau so war auch der Wanderweg, steinig und schwer bei 30 Grad 🙂 Wir machten viele Pausen und ließen uns von der Ruhe und den kaum genutzten Weg begeistern. Insgesamt waren das heute 13 km und wir brauchten dafür 5 Stunden inkl. Pausen, Essen in Malinska und einem Eis in Njivice.

Zurück am Kamp genossen wir ein erholsames Bad im Meer, hier konnten sich unsere Füße wieder erholen. Nach dieser anstrengenden Wanderung wollten wir uns nicht mehr bewegen und laßen noch gemütliche unsere Bücher. Ein wundervoller Tag 🙂

Fahrt nach Nin - 29.05.18

Heute ist schon wieder Abreisetag. Unsere Reise führt uns weiter nach Nin in die Nähe von Zadar. Wir entschlossen uns, direkt nach dem Frühstück loszufahren, da 3,5  Stunden Fahrt vor uns lagen. Um ca. 11 Uhr, nach gemütlichem zusammen packen, verließen wir den Campingplatz. Wir beschlossen den etwas längeren Weg entlang der Küste zu nehmen. Wir wurden mit tollen Aussichten und einer ziemlich leeren Straße belohnt. Klar der Weg war sehr kurvenreich aber direkt am Meer einfach tolles Urlaubsfeeling. Wir hatten uns für das Dalmacja Camp in Nin entschieden aber als wir da ankamen mussten wir feststellen das es leider geschlossen war. Nun ging die Suche nach einem Campingplatz in der Nähe los. Da wir keine Lust hatten den ganzen Tag zu suchen entschieden wir uns kurzer Hand für das Zaton Holiday Resort. Ja da ist eine ziemlich große Anlage mit Mobilhomes, mehreren Pools und Animation am Abend. Schnell hatten wir uns für einen Stellplatz entschieden und freuen uns auf die Erfrischung am Sandstrand. Heute gab es Reispfanne und anschließen haben wir beide in unseren Büchern gelesen.

Entspannungstag - 30.05.18

Es ist wirklich sehr warm und wir sind schon um 8 Uhr wach. Eigentlich war unser Plan heute nach Zadar zu gehen, jedoch sind wir so faul das wir das verschieben. Wir holten Brötchen beim Bäcker auf der Anlage und verbrachten den ganzen Tag bei unserm Wohnmobil um zu lesen, im Liegestuhl ein Nickerchen zu machen oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen. Herrlich einfach mal nichts zu tun und in Ruhe ein Buch zu lesen. Am Abend entschlossen wir aber doch, etwas sportlich zu werden und testen das Rapidball-Set. Auf dem Campingplatz kann man ja einfach auf den Straßen spielen und es hat wirklich Spaß gemacht auch wenn Jan mich etwas rum gescheucht hat. 🙂 Nach dem anstrengenden Sportprogramm brauchten wir eine kleine Abkühlung und sprangen um 21 Uhr noch mal in das herrlich kühle Meer.

Strandtag - 31.05.18

Naja auch heute waren wir noch in unserem Entspannungsmodus. Wir beschlossen morgen nach Zadar zu gehen und heute einmal die ganze Anlage anzuschauen. Wir schauten bei den Pools vorbei, hier ist es wirklich schön für Familien mit Kinder aber uns etwas zu turbulent. Wir sind halt eher die Strandmenschen und so verbrachten wir den Rest des Tages am Strand und im Meer. Am Abend gab es noch ein kleines Fotoshooting am Meer. 🙂

Zadar - 01.06.18

Endlich haben wir es geschafft um 10 Uhr sind wir mit dem Bus nach Zadar gefahren. Hier angekommen über die Brücke entlang der Uferpromenade in die Altstadt. Wir nahmen gleich die erste Abzweigung in eine kleine Gasse um dem Menschenstrom zu entkommen. Hier ging es weniger hektisch zu und wir kamen auch schon am Markt an viele kleine Holzstände an denen Obst, Gemüse und Souvenirs verkauft werden.

Die Gassen führten uns weiter zur  St. Chrysogonus Kirche, entlang der Kirche der Heiligen Mutter der Genesung zum Sonnengruß und der Meeresorgel. Die Meeresorgel ist wirklich faszinierend, denn eine experimentelle Architektur macht die Treppenstufen zu einem Musikinstrument. Durch die Wellenbewegung des Meeres unter den riesigen Steinplatten entstehen angenehme, besinnliche Töne.

Wir saßen dort eine Weile und dann ging es weiter zur St. Elia`s Kirche, vorbei am Forum zur St. Marias Kirche. Nach einer kurzen Trinkpause im Schatten ging es in die Einkaufsstraße, wo wir einen Magneten für unsere Sammlung kauften. Danach zum Palace ghirardini und zur Simeon Kirche. Bei dieser Hitze heute beschlossen wir nun ein kühles Getränk zu uns zu nehmen und setzten uns in eine Kaffee.

Erfrischt gingen wir zum Museum der Illusionen, welches von außen sehr süß aussieht uns aber nicht gereizt hat zu besuchen. Also beschlossen wir wieder nach unten zur Promenade zu laufen. Hier kamen wir an der Universität vorbei und an den Grundmaueren der St. Marys Kirche. Wir schlenderten gemütlich an der Strandpromenade entlang uns sahen den Segelbooten auf dem Meer zu. Nun waren wir etwas hungrig und da wir uns zuvor informiert hatten gingen wir in das 4 Kantunas. Hier gab es zwar nichts Landestypisches aber eine mega leckere Pizza.

Nun wollten wir nicht länger in der Hitze sein und schauten uns die St. Donatus Kirche an. Leider etwas enttäuschend, da wir dort nur eine riesige Figur mit vielen Spiegeln fanden und sonst nichts. Nicht einmal die Aussicht konnte für den kleinen Aufstieg entlohnen. Naja auch das muss mal sein 🙂 Da unser Bus erst um 18.15 Uhr zurück fuhr hatten wir noch viel Zeit und wir genossen das Treiben um uns herum zunächst einmal in dem Park nahe der Meeresorgel. Dann schlenderte wir langsam zurück genossen ein weiteres kühles Getränk und fuhren schließlich zurück zum Resort. Sehr müde von dem anstrengendem Tag gingen wir früh schlafen.

Fahrt nach Skradin - 02.06.18

Nach so viel Erholung ging es heute weiter nach Skradin, besser gesagt zu den Krka Wasserfällen. Nachdem wir alles gepackt hatten, entschieden wir uns Piet auf den Parkplatz vor dem Resort zu stellen und noch bis 15 Uhr das Wetter am Strand zu genießen. Anschließend sind wir nach Skradin ungefähr eine Stunde Fahrtzeit gefahren. Auf dem Weg haben wir noch einen Zwischenstopp gemacht um unsere Essenvorräte aufzustocken. Wir fuhren direkt zur Information der Krka Wasserfälle und holten uns einen Parkplan. Danach begaben wir uns wieder auf Parkplatz suche. Ein netter Mann empfahl uns das Autocamp Skradin-Skorici zu welchem wir dann auch fuhren. Es stellte sich heraus das der Mann der Inhaber war. Der Platz ist wirklich sehr hübsch mit Olivenbäumen und sehr viel liebe zum Detail. Spontan machten wir ein paar hübsche Fotos des wundervollen Sonnenuntergangs. Heute geht es früh ins Bett denn der Shuttelservice fährt um 7.30 Uhr.

Krka Nationalpark - 03.06.18

Pünktlich um halb 7 klingelte der Wecker. Wir frühstückten und packten ein bisschen zusammen da wir direkt anschließend noch zu den Plitvicer Seen fahre wollen. Um 20 vor 8 sind wir mit dem Shuttle an der Information Skradin angekommen und haben unsere Tickets gekauft. Noch kurz warten und dann fuhr das Boot, welches uns direkt zum Skradinski Buk brachte. Heute ist mal wieder ein super Tag mit viel Sonnenschein und wir sind froh so früh unterwegs zu sein, da wir gerade mal 15 Leute auf dem ersten Schiff zu den Wasserfällen waren.

Im südlichen Teil des Nationalparks angekommen, war es herrlich noch diese Stille zu genießen. Ganz in Ruhe konnten wir den ersten Wasserfall Skradinski Buk in der morgendlichen Sonne anschauen und fotografieren. Dann ging es weiter auf einem super schön angelegten Rundweg, welcher uns an weiteren Wasserfällen, kleinen Seen und vielen Naturschönheiten vorbeiführte. Ganz gemütlich und mit wirklich wenig Touristen liefen wir den Weg in 3 Stunden und fuhren dann wieder mit dem Boot zurück.

Nun sollte das Shuttle uns wieder abholen jedoch erreichten wir niemand und mussten eine Stunde warten um wieder zu unserem Stellplatz gebracht zu werden. Etwas hungrig aßen wir eine Kleinigkeit, packten den Rest zusammen und fuhren an den nördlicheren Teil des Krka Nationalparks zum Roski Slap . Die Fahrt dorthin dauert ungefähr 30 Minuten über eine etwas engere Straße und noch engere Brücken. Man hätte zu dem Wasserfall auch mit dem Boot fahren können aber wir wollten ja sowieso heute noch weiter, da hat es sich angeboten selbst zu fahren.

Der 6. der 7 Wasserfälle der Krka ist der Roski Slap er mündet in eine wundervoll türkisfarben See. Danach wollten wir uns noch die Halsketten anschauen leider war jedoch die Brücke von der aus man die Wasserstufen am besten sehen konnte gesperrt. Deshalb liefen wir sie nur an einer Seite nach ab und gönnten uns eine kleine Erfrischung für unsere Füße.

Dann machten wir uns auf den Weg zu den Plitvicer Seen. Nach zwei Stunden fahrt durch die Berge war unsere Plan wild zu campen. Also steuerten wir den ersten Platz den wir in der Park4Night App gefunden hatten an. Hier waren uns aber zu viele Mücken und da wir noch kein Mückenschutz an den Türen hatten und wir nur schon durch die offenen Fenster eine große Fliegenfamilie hatten beschlossen wir weiter zu suchen. Aber auch am nächsten Platz wurde das nicht besser und sich einfach auf einen Parkplatz im Dorf stellen ging auch nicht, da uns die Bewohner gleich wieder verscheuchten. Auch verständlich das passiert wahrscheinlich viel zu oft und wenn dann Müll und Dreck hinterlassen wird würde ich das auch nicht wollen.

So mussten wir leider feststellen, das unser Piet noch nicht für Wildcamping ausgestattet ist. Unsere nächste Verbesserung an Piet wir wohl ein Mückenschutz für alle Türen sein 🙂 Also begaben wir uns wieder auf Campingplatz suche und fanden schnell das Kamp Korana.

Plitvicer Seen - 04.06.18

Heute haben wir etwas länger geschlafen und sind erst um kurz nach 8 aufgestanden. Wir brauchten von unserem Stellplatz nur 10 Minuten bis zum Eingang 1 der Plitzvicer Seen. Hier war natürlich viel mehr los Busse mit Reisgruppen und vor allem asiatisch Touristen kommen um sich die Plitvicer Seen anzuschauen. Nach kurzem anstehen sind wir um halb 10 im Park und hatten uns schon im Vorfeld für die Route C mit 8 km entschieden.

Natürlich ging es am Anfang etwas gedrängter zu, vor allem am großen Wasserfall gleich am Anfang. Dann führten wieder schön angelegte Stege zu den vielen Wasserfällen. Auch die Tierwelt hat hier einiges zu bieten: Frösche, Libellen, Fische und auch Bären wie es auf den vielen Schildern im Park heißt.

Wir liefen bis zu P1 von dort konnte man mit dem Boot zu P2 fahren. Man könnte es auch laufen, dies wäre dann die Route von 15 km. Da wir gestern schon den ganzen Tag in der Sonne waren nahmen wir das Boot und folgten Route C. Von dort aus gab es einen kleinen Rundgang um mehrere Seen. Man kam sich vor wie im Dschungel und es war einfach wundervoll, sich etwas von dem Sprühregen der Wasserfälle erfrischen zu lassen. Ich glaube die Bilder bestätigen, das die Plitvicer Seen nicht umsonst ein „muss“ bei einer Kroatien Rundreise sind. An St. 3 angekommen wurde man mit dem Bus wieder nach P2 gebracht. Normalerweise hätte von dort ein weiterer Bus zum Parkplatz fahren sollen, da dieser aber kaputt war hieß es weitere 2 Stunden Fußmarsch. Da es uns aufgrund der Sonne auch vom Vortag nicht so gut ging, nahmen wir ein Taxi für 50 kuna zurück.

Am Parkplatz angekommen zurück bei Piet legten wir uns nochmal 1,5 Stunden aufs Ohr. Nun überlegten wir was wir tun sollten. Eigentlich wollten wir noch nach Pula doch das war eindeutig zu weit. Also entnahmen wir unsrem ADAC Campingführer das Kamp Klenovica. Eine Fahrt von 2 Stunden durch die Berge mit einer Teilstrecke von 15km Serpentinen brachten wir erfolgreich hinter uns. Im Kamp angekommen machten wir nicht mehr viel und beschlossen auch den nächsten Tag ganz entspannt anzugehen.

Kamp Klenovica - 05.06.18

Nach den anstrengenden Tagen in den Nationalparks und wegen des schlechten Wetters heute, machten wir einfach gar nichts. Es Regnet zum ersten Mal seitdem wir in Kroatien sind, also hielte wir uns ab 13 Uhr nur noch in Piet auf. Wir gönnten uns ein Nickerchen, kuschelten und sahen zum erste mal im Urlaub einen Film auf Netflix.

Fahrt nach Pula - 06.06.18

Heute führte uns der Weg weiter nördlich zu unserem eigentlichen Ziel Pula. Nach einer Fahrt von 2 Stunden sind wir auf dem sehr ruhig, auf einer Insel gelegenen Campingplatz angekommen. Zunächst suchten wir uns wieder einen Stellplatz und dieses Mal gönnten wir uns einen in der ersten Reihe mit Meerblick. Auch heute sind wir für den Rest des Tages faul, springen kurz ins Meer und genießen den Sonnenuntergang. Es ist unglaublich erholend wenn man abends im Bett das Rauschen des Meeres hören kann.

Kamp Arena Stoja - 07.06.18

Was soll ich sagen die letzte Woche unseres Urlaubs war als Erholungs- und Strandzeit gedacht und genau das machen wir auch. Nachdem uns leider ein Schiff um 8 Uhr morgens geweckt hat, haben wir gefrühstückt und in den Tag hineingelebt. Viel gemacht haben wir auch heute nicht. Gelesen, gekocht, entspannt, die Sonne genossen. Aber genau das ist es was Urlaub ausmacht. Man kann tun wozu man Lust hat und wenn man eben zu nichts Lust hat ist das auch okay. Morgen werden wir aber wieder etwas aktiver und wollen uns Pula mit Ihren vielen Fassetten anschauen.

Pula - 08.06.18

Heute war es bewölkt und etwas kälter als sonst. Nachdem wir ausgeschlafen hatten und noch ein bisschen die Zeit mit unserer tollen Aussicht genossen hatten fuhren wir gegen 12 Uhr mit dem Bus vom Campingplatz nach Pula. Wir stiegen direkt am Triumphbogen aus und durften noch ein Tanzvorstellung der kroatischen Landsleute ansehen. Dann ging es direkt in die Einkaufsgasse, in einem Süßigkeitenladen kauften wir uns leckere Gummibärchen. Wir kamen am Augustustempel und dem Forum vorbei, hier kommt man sich wie in die alte Römerzeit zurückversetzt vor. Anschließen ging es zum Dom der Maria Himmelfahrt. Dann folgte ein kleiner Aufstieg über die hübschen kleinen Treppen hinauf zum Kastell. Das Kastell ist eine viereckige und mit eckigen Bastionen hervorgehobene Festung und steht auf einem der 7 Hügel in Pula. Hier genossen wir die Aussicht und machten eine kurze Pause. Danach kam unser kleines Highlight das Amphitheater. Es ist das sechst größte Amphitheater und hat 72 Bögen aus weißem Kalkstein. Hier verbrachten wir eine Weile und konnten sogar noch im Untergeschoss des Theaters das Museum, welches die Geschichte des Weinbaus in römischer Zeit zeigt anschauen. Auch werde hier die Stile und Verwendungen von Amphoren und die antiken Handelsbeziehungen Istriens werden dargestellt. Danach folgte ein Abstecher zur Kirche der Mutter Gottes des Meeres in Pula. Zum Schluss kamen wir noch an den Überreste der Stadtmauer und dem Doppeltor vorbei. Am Ende des Tages waren wir noch gemütlich essen und fuhren dann wieder zurück.

Rovinj - 09.06.18

Heute geht unsere Reise weiter nördlich. Wir machten uns um ca. 9 Uhr auf den Weg und waren nach 45 Minuten am Campingparkplatz in Rovinj angekommen. Da es nach so früh war hatten wir Glück und es war wenig los. Die malerische Stadt liegt direkt am Meer und man hat das Gefühl das alle Gässchen nach oben zur Kirche führen. Nach einem kurzen Fußmarsch vom Parkplatz, kamen wir direkt am Marktplatz an beschlossen zunächst nach oben zur Kirche zu laufen. Viele kleine Läden lagen in den kleinen Gassen teilweise versteckt und sehr hübsch dekoriert. Wir ließen uns von dem Fair begeistern. An der Kirche angekommen hatte man einen tollen Blick über das endlose Meer. Wir besichtigten die tolle Kirche der Heiligen Euphemia, dann führten uns die Gassen auch schon wieder bergab zurück zum Marktplatz wir genossen noch ein kühles Getränk und entschlossen uns wieder auf den Weg zu unserm nächsten Campingplatz zu machen.

Wir steuerten das Camp Porto Sole an und unser Weg führte uns entlang des Limski-Kanals, das ist ein schmaler Meeresarm zwischen Rovinj und Vrsar. Dort angekommen verbrachte wir den Rest des Tages am Meer, hier war es wirklich toll, den zu ersten Mal lag das offene Meer vor uns. Bisher war immer noch eine Insel im Weg.

Vrsar - 10.06.18

Unser letzter Campingplatz, hier haben wir uns nochmal total erholt und nicht wirklich viel gemacht. Es war auch sehr heiß und in einre Nacht hatte es 27 Grad als wir schlafen gingen. Wir haben das Wetter, das Meer und den Luxus von Camping total genossen.  Wir beschlossen noch Vrsar anzuschauen, jedoch stellten wir fest das es bis auf die Kirche der heiligen Foska nicht wirklich viel zu bieten hatte. Aber auf dem Kirchturm hatte man eine wundervolle Aussicht. Auf dem Rückweg kamen wir an den vielen Touristenständen vorbei und wurden auf eine Delfintour, welche jeden Abend stattfand aufmerksam. Wir beschlossen diese am nächsten Abend also unserem letzten Abend als Highlight zu machen.

Am Abend nahmen wir uns Zeit den traumhaften Sonnenuntergang zu genießen, wir hatten einen tollen Abend. Wir saßen lange auf den Steintreppen und sahen wie die Sonne ins Meer plumste.

Delfintour - 11.06.18

Leider ist dies unsere letzter Tag und wir genossen ihn nochmal mit dem vollen Programm. Schnorcheln, die Sonne genießen, Buch zu Ende lesen und einer tollen Delfintour. Um 18.30 ging es los, wir fuhren vom Hafen auf das offene Meer und zunächst passierte nichts. Wir fuhren umher und suchten die Delfine, dann tauchten plötzlich zwei auf, die Stimmung auf dem Boot wurde besser uns alle freuten sich. Leider waren wir nicht das einzigste Boot und so wurden die Delfine schnell verscheut. Wir waren schon etwas enttäuscht, da es wohl nur Massenattraktion ist aber die anderen Boote fuhren schon auf halb 9 zurück in den Hafen und nur das Boot auf welchem wir waren blieb bis 9 Uhr draußen. Jetzt wurde es wirklich traumhaft. Wir sahen so viele Delfine das man gar nicht wusste wo man hinsehen sollte. Es war ein tolle Abschlussabend den wir für immer in Gedanken behalten werden.

Heimreise - 12.06.18

Aufgrund der schlechten Wettervorhersage entschieden wir schon heute und nicht erst Morgen nach Hause zu fahren. Wir standen zeitig auf und machten unsern Piet Abfahrbereit. Um 9 Uhr ging es dann wieder Richtung Heimat. Es war angenehm, da es heute nicht so warm war und die Sonne nicht so direkt durch die Windschutzscheibe brannte. Wir fuhren gemütlich Richtung Slowenien und alles lief super. An der Grenze von Slowenien gab es eine kurze Verzögerung, wegen der Grenzkontrollen aber nicht wirklich erwähnenswert. Wir hatten uns geeinigt zu schauen wie wir durchkommen und erst später zu entscheiden ob wir durchfahren oder einen Stopp einlegen.

Die Straßen waren frei und wir kam gut durch bis zur österreichischen Grenze hier wurde uns eine Verzögerung von 60 Minuten wegen der Grenzkontrollen angezeigt. Unsre Navi kannte eine Umfahrung und wir waren brauchten nicht mal 15 Minuten und waren in Österreich. Leider war auch das Wetter hier nicht so toll und wir kamen in einen heftigen Hagelschauer, die ganze Autobahn stand für 10 Minuten still. Wir hoffen das es unsere Solaranlage gut ging und fuhren weiter.

Wir kamen gut durch München und hatten beschlossen nun komplett nach Hause zu fahren. Um 21 Uhr waren wir wieder zuhause, wir schnappten uns nur unsere Kulturbeutel und freuen uns auf unser Bett in dem man sich endlich wieder richtig ausstrecken kann.  Unsere Solaranlage ist unbeschädigt und super glücklich einen Schadenfreien ersten Urlaub mit unsrem Piet verbracht zu haben.

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